Bei der Entwicklung totraumfreier, hygienischer Dichtungslösungen überlässt Freudenberg Process Seals nichts dem Zufall
Eine nach Hygienic Design konstruierte Anlage zeichnet sich durch eine gute Reinigbarkeit aus. Je weiter sich die automatisierten Verfahren CIP und SIP (Cleaning in place/Sterilisation in place) verbreiten, desto weniger Anlagen werden auseinandergebaut. Dadurch entfällt die Möglichkeit der optischen Kontrolle, die Anforderungen an hoch hygienische Dichtungslösungen steigen. Hierfür hat Freudenberg Process Seals totraumfreie Dichtungen entwickelt, in denen sich keine Produktreste sammeln und später Mikroorganismen ansiedeln können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass hygienisch ausgelegte Nuten enger und Ausweichräume für Dichtungsmaterialien entsprechend gering sind.
Ein gute Beispiel für diese anspruchsvollen Anforderungen sind dynamische Dichtungen. Auch hier spielt die Totraumfreiheit eine zentrale Rolle. Weil konventionelle Wellendichtringe nur sehr schwer zu reinigen sind, hat Freudenberg Process Seals mit der totraumfreien Simmerring®-Ausführung Radiamatic® HTS II 9539 mit vorgezogener Dichtlippe aus PTFE ein kaum zu verschmutzendes, sehr gut zu reinigendes Dichtungsbauteil für die Prozessindustrie auf den Markt gebracht.
Durch seine Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit als Chairman der Subgroup Seals/Dichtungen in der EHEDG kann Freudenberg Process Seals die jeweils aktuellsten Trends hinsichtlich hygienischer Prozesse aufgreifen und in seiner Dichtungstechnologie gewinnbringend umsetzen. Die EHEDG (European Hygienic Engineering and Design Group) ist eine Interessengemeinschaft für Betreiber und Zulieferer von Anlagen zur Herstellung von Lebensmitteln, Pharmazeutika und Kosmetika sowie für Prüfinstitute und Wartungsfirmen.