Dank seiner hervorragenden Beständigkeit gegenüber Wasser und wässrigen Systemen gehört EPDM mit einem Anteil von ca. 70 Prozent zu denen am weitesten verbreiteten Werkstoffen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
EPDM-Werkstoffe von Freudenberg Process Seals zeichnen sich durch ihr breites und deshalb auch besonders wirtschaftliches Anwendungsspektrum in der Prozesstechnik aus. Dichtungen aus EPDM zeigen eine hohe Medienbeständigkeit in Heißwasser, Dampf, Säuren und Laugen und sind in allen polaren Medien, und daher auch in CIP-/SIP-Medien, zu empfehlen. Allerdings ist EPDM in fett- und ölhaltigen Produkten nur bedingt verwendbar. Während es in tierischen Fetten bei niedrigen Temperaturen gut performt, ist ein Einsatz in reinen Fetten und Ölen bei erhöhter Temperatur nicht möglich. Hierfür bietet Freudenberg spezielle Elastomere wie HNBR oder Fluoroprene® XP.
Geeignete Einsatzbereiche
| Technische Spezifikation 70 EPDM 291 | |
|---|---|
| Material | EPDM |
| Farbe | schwarz |
| Vernetzung | peroxidisch |
| Härte Shore A (DIN 53505) | 75 ± 5 Prüfplatte) |
| Härte IRHD (DIN ISO 48 M) | 70 +5 /–8 (O-Ring) |
| Dichte (DIN EN ISO 1183) | 1,09 g/cm3 |
| Zugfestigkeit (DIN53504) | > 12 N/mm2 |
| Bruchdehnung (DIN 53504) | > 140% |
| Durchgangswiderstand | > 109 Ohm |
| Oberflächenwiderstand | > 109 Ohm |
| Druckverformungsrest (24 h, 150°C, 25 %) DIN ISO 815) |
< 20% |
| Temperaturbeständigkeit | –40 °C bis +150 °C (+180 °C in Wasser und Wasserdampf) |
Freigaben & Zulassungen