Die zur Gewinnung von Zentrifugalkraft nötige Rotorwelle in Kreiselpumpen ist ein neuralgischer Leckage-Punkt. Zur zuverlässigen Absicherung von Kreiselpumpen bietet Freudenberg Process Seals deshalb ein perfekt auf System, Funktion und Anwendung abgestimmtes Dichtungsprogramm vom Simmerring® bis hin zur Spiraldichtung.
Bei einer Kreiselpumpe wird die Zentrifugalkraft zur Förderung von Flüssigkeiten genutzt. Das Medium tritt über das Saugrohr in die Pumpe ein, wird vom rotierenden Laufrad mitgerissen und auf einer Kreisbahn nach außen gezwungen. Die dabei aufgenommene Energie der Flüssigkeit erhöht den Druck innerhalb der Pumpe und presst das Medium in das Druckrohr.
Zwei Strömungsarten können bei Kreiselpumpen unterschieden werden: die radiale Strömung quer zur Achse des Antriebes und die axiale Strömung in Richtung der Antriebsachse. Wegen der einfachen und robusten Bauart ist dieser Pumpentyp in ein- oder mehrstufiger Ausführung weit verbreitet. Ein weiterer Vorteil ist die kontinuierliche, pulsationsfreie Arbeitsweise.
Somit findet die Kreiselpumpe innerhalb der Prozessindustrie ein großes Anwendungsspektrum - von der Chemie, wo große Leistungen oder hohe Drücke eingesetzt werden, bis hin zu ultrareinen Bereichen mit Reinstwasser, Lebensmitteln, Kosmetika oder Pharmazeutika, für das Freudenberg Process Seals die richtigen Dichtungslösungen parat hat.
Ein entscheidendes Element für die sichere Funktion von Kreiselpumpen ist die Abdichtung der Rotorwelle. Die Abdichtung zum Pumpenraum erfolgt bei niedrigen Drücken mittels Wellendichtringen aus Elastomeren oder PTFE. Bei höheren Drücken müssen Gleitringdichtungen eingesetzt werden oder spezielle, von Freudenberg Process Seals entwickelte Stopfbuchspackungen.