Bei Membranventilen wird der „Sitz“ aus einem Formteil oder aus Dichtringen durch eine Membran ersetzt. Das hat den Vorteil, dass das Medium von den Betätigungselementen vollständig getrennt ist und sich so hochreine wie auch stark verschmutzte, flüssige und gasförmige Medien problemlos steuern lassen.
In ihrer Normallage gibt die Membran den Durchflussquerschnitt vollständig frei. Beim Schließvorgang wird die Membran durch einen Stempel verformt, bis sie vollständig auf dem Sitz aufliegt. Freudenberg Process Seals entwickelt Membranen in der Regel für jeden Ventiltyp individuell. Dafür ist eine möglichst frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Ventilentwickler und unseren Experten ratsam, um die umfassende Erfahrung dieser Spezialisten von Anfang an gewinnbringend in die Systementwicklung einfließen zu lassen.