Die speziell für die Lebensmittelindustrie, Pharmazie und Biotechnologie entwickelten hygienischen Usit-Ringe von Freudenberg setzen neue Standards in der Prozessindustrie.
Viele Anlagen- und Maschinenhersteller, die die Prozessindustrie beliefern, setzen für Verschraubungen im oder am Produktraum aufwändige und auch selbst entwickelte Sonderlösungen ein, um das Unterwandern der Schraubenköpfe oder Muttern mit Produkten aus der Lebensmittelindustrie, Pharmazie und Biotechnologie zu verhindern. Die vollkommene Reinigbarkeit dieser Bereiche ist die einzige Absicherung für die Produzenten verderblicher Lebensmittel oder hochreiner Arzneimittel. Bei Schraubverbindungen besteht generell das Risiko, dass eingedrungene Substanzen nur durch Demontage wieder entfernt werden können. Heutzutage werden derartige Anlagen aber ohne Demontage im CIP (Cleaning in Place)-, WIP (Washing in Place)- und SIP (Sterilization in Place)-Verfahren gereinigt.
Aus diesem Grunde hat Freudenberg Process Seals hygienisch unbedenkliche Unterlegscheiben mit Dichtring - den Hygienic Usit® - entwickelt. Diese Dichtringe sind eine Weiterentwicklung der bereits im allgemeinen Maschinenbau eingesetzten Usit-Ringe, die ruhende Maschinenteile auf einfache und wirtschaftliche Weise gegen flüssige und gasförmige Medien abdichten. Sie bilden eine Kombination aus metallischer Flachdichtung und elastomerem Dichtwulst zur statischen Abdichtung. Dabei kann der trapezförmig ausgebildete, gummi-elastische Dichtwulst je nach spezifischer Anforderung sowohl am Innen- wie auch am Außendurchmesser der Metallscheibe anvulkanisiert sein. Diese im Maschinenbau eingesetzten Dichtelemente sind allerdings aufgrund der hygienisch ungünstigen Bauform für die Prozesstechnik nicht geeignet beziehungsweise nicht zugelassen.